Okay. Ich dachte, mich trifft der Schlag! Ahmet der tote Terrorist sitzt mir gegenüber in der Ubahn! Also, okay, es war nicht die Puppe, aber ein Mann, um die Ende 60, der genau dasselbe Gesicht hatte, inklusive bösem Blick und Augenbrauen. Ich hab echt gewartet, dass er jeden Moment ruft:
SILENCE! I KIIIIIIILLLL U!
Er hat es leider nicht gemacht, aber was soll ich sagen, dass Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof.
Bald beginnt mein vorletztes Wochenende hier und es ist das letzte Wochenende, das mit absolut nichts verplant ist. Die Reise nach Boston wurde abgesagt, ich sehe das aber mit einem lachenden und einem weinendem Auge…immerhin bin ich dann ein Wochenende mehr in New York, aber Boston an sich hätte mich wahnsinnig interessiert…ich wäre auch gerne nach Washington gefahren, aber dazu ist nun echt keine Zeit mehr.
Die nächste Woche wird ein Kampf bei mir im Büro, ein Kampf um das Publikum unseres Fußballklubs. Denn, obwohl der FC Barcelona am 6. August zu Gast ist, sind bis jetzt nur knapp 25 000 Tickets verkauft. Klingt viel? Nicht in einem Stadion, dass 80 000 Leute fasst. Meine Kollegen telefonieren und machen Werbung wie verrückt…ich kann ihre Angebote und Machen schon auswendig mitreden ^^
Was auch irgendwie genial ist, ist die Tatsache, ein Ausländer zu sein. Mein Kollege Brian bekommt jedes Mal die größten (lustigen) Zustände, wenn er mich auf Deutsch telefonieren hört und ruft immer ‚What the hell iss he talking about?’ oder ‚Stop it, I can’t understand a word, damned!’. Deswegen telefoniere ich jetzt umso öfter in seiner Nähe ^^
Ich find es einfach genial. Ich habe eine eigene Geheimsprache. Da kommt man sich gleich besonders vor.
Nächstes Wochenende hole ich mir den letzten Teil der ‚Twilight Quadrologie’ bei Barnens&Noble auf der Fifth Avenue ab. Ich hoffe, Stephenie Meyer versaut mir das Ende nicht. Für alle, die keine Ahnung haben, wo von ich rede: Lest mal in das Buch „Biss zum Morgengrauen (engl.: Twilight) von Stephenie Meyer rein. Die Bücher sind unglaublich gut, aber halt nicht jedermanns Sache.
Okay. Der Tag ist fast vorbei, ich habe das beste Sushi (brauner Reis mit Thunfish) intus, dazu jede Menge Früchte und Schokotropfen, mir geht es gut.
Ich hoffe, euch auch.
Vermisse euch.
Lisa.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Mittwoch, 23. Juli 2008
Neuigkeiten
Hallo meine Lieben Blog Leser!
Schreibe mal schnell, um euch zu informieren, dass ich schon früher nach Hause komm, ich hab da irgendwas mit den Flügen durcheinander bekommen... ^^
Ich lande am 11. August um 8:30 in Wien und fahr dann gleich für eine Woche nach Salzburg. Ich würde mich so freuen, wenn ich euch dann in der darauffolgenden Woche sehen würde. Egal wo, egal wann, hauptsache, ich sehe euch alle ^^ Bin schon auf Entzug hier!
Fragen, Anregungen und Vorschläge, was wir wann machen können bitte umgehend!!!
Freue mich auf euch!
Bussi, Lisa
Schreibe mal schnell, um euch zu informieren, dass ich schon früher nach Hause komm, ich hab da irgendwas mit den Flügen durcheinander bekommen... ^^
Ich lande am 11. August um 8:30 in Wien und fahr dann gleich für eine Woche nach Salzburg. Ich würde mich so freuen, wenn ich euch dann in der darauffolgenden Woche sehen würde. Egal wo, egal wann, hauptsache, ich sehe euch alle ^^ Bin schon auf Entzug hier!
Fragen, Anregungen und Vorschläge, was wir wann machen können bitte umgehend!!!
Freue mich auf euch!
Bussi, Lisa
Sonntag, 20. Juli 2008
David Beckham und die verflixte 92. Minute...
Okay. Wer hätte je damit gerechnet, dass ich, um David Beckham mal hautnah zu sehen nach Amerika fliegen muss? Tja, so ist es nun mal gekommen. Gestern war es soweit und die Bullen aus New York hatten LA Galaxy zu Gast.
Es war natürlich anders als die anderen Spiele…Security und Metallzäune wohin das Auge reicht und jede Menge Leute die einem sagen, wohin man gehen darf und nicht. Aber, hey…das ist okay. Das ist David Beckham. In natura ist er…groß…tattowiert…und wirkt sehr sehr nett und sympathisch…er ist sowieso mein Held wenn er es mit einem Spice Girl aushällt…^^
Tja…das Spiel war dann weniger amüsant…wir haben zwar nicht verloren, aber ein 2:2 (LA gleichte in der 92. Minute aus) ist ziemlich unbefriedigend.
Ich sitze jetzt in meiner Wohnung in Harlem, es hat gefühlte 19837467 Grad Celsius, ich spüre meine Beine nicht mehr und hab das Gefühl ich muss tausende Sachen einkaufen, weil der Kühlschrank und meine Badezimmerabteil leer sind. Trotz alle dem war es wieder ein netter Abend mit netten Leuten und guten Gesprächen über Fußball, Europa und natürlich David.
Morgen geht schon wieder die Woche los, aber wir haben noch zwei Wochen Zeit bis Barcelona vorbeikommt und der ganze Stress noch mal anfängt. Ich habe im Moment einfach nur das Bedürfnis meinen Kopf in einen Kübel mit Eiswürfeln zu stecken, aber ich denke, der Kühlschrank hat gar nicht so viele Würfel wie ich brauche.
Oh Gott…ein gute Idee wäre jetzt auch eine Massage…letzten Freitag hat das Büro nämlich für jeden Mitarbeiter 15 Minuten Massage spendiert…nur ich konnte nicht hin weil ich im Stadion beim Training war. Meine Schultern fühlen sich an wie Brezeln.
Schlusswort: Ich fühle mich müde, erschöpft, durchgeknetet und total gaga, aber ich bin zufrieden, glücklich und habe gerade festgestellt, dass ich in drei Wochen nach Hause komme…mein Gott, wo rennt die Zeit hin?
Hoffe, es geht euch allen gut. Ihr genießt den Sommer, die Sonne, das Wasser, eure Arbeit (ich hoffe, ihr habt Klimaanlage), die lauen Abende mit bunten Cocktails am See oder auf der Donauinsel und schickt mir ab und zu einen Gedanken.
Hab euch lieb!
Grüße aus New York City,
Lisa
PS: Einen ganz lieben und großen Gruß an Mike. Er wollte es so, hier ist er! Hoffe, du behältst die Bundesliga für mich im Auge und vergisst nicht, was wir in punkto Star Wars und Scrubs ausgemacht haben! Möge die Macht mit dir sein!
Es war natürlich anders als die anderen Spiele…Security und Metallzäune wohin das Auge reicht und jede Menge Leute die einem sagen, wohin man gehen darf und nicht. Aber, hey…das ist okay. Das ist David Beckham. In natura ist er…groß…tattowiert…und wirkt sehr sehr nett und sympathisch…er ist sowieso mein Held wenn er es mit einem Spice Girl aushällt…^^
Tja…das Spiel war dann weniger amüsant…wir haben zwar nicht verloren, aber ein 2:2 (LA gleichte in der 92. Minute aus) ist ziemlich unbefriedigend.
Ich sitze jetzt in meiner Wohnung in Harlem, es hat gefühlte 19837467 Grad Celsius, ich spüre meine Beine nicht mehr und hab das Gefühl ich muss tausende Sachen einkaufen, weil der Kühlschrank und meine Badezimmerabteil leer sind. Trotz alle dem war es wieder ein netter Abend mit netten Leuten und guten Gesprächen über Fußball, Europa und natürlich David.
Morgen geht schon wieder die Woche los, aber wir haben noch zwei Wochen Zeit bis Barcelona vorbeikommt und der ganze Stress noch mal anfängt. Ich habe im Moment einfach nur das Bedürfnis meinen Kopf in einen Kübel mit Eiswürfeln zu stecken, aber ich denke, der Kühlschrank hat gar nicht so viele Würfel wie ich brauche.
Oh Gott…ein gute Idee wäre jetzt auch eine Massage…letzten Freitag hat das Büro nämlich für jeden Mitarbeiter 15 Minuten Massage spendiert…nur ich konnte nicht hin weil ich im Stadion beim Training war. Meine Schultern fühlen sich an wie Brezeln.
Schlusswort: Ich fühle mich müde, erschöpft, durchgeknetet und total gaga, aber ich bin zufrieden, glücklich und habe gerade festgestellt, dass ich in drei Wochen nach Hause komme…mein Gott, wo rennt die Zeit hin?
Hoffe, es geht euch allen gut. Ihr genießt den Sommer, die Sonne, das Wasser, eure Arbeit (ich hoffe, ihr habt Klimaanlage), die lauen Abende mit bunten Cocktails am See oder auf der Donauinsel und schickt mir ab und zu einen Gedanken.
Hab euch lieb!
Grüße aus New York City,
Lisa
PS: Einen ganz lieben und großen Gruß an Mike. Er wollte es so, hier ist er! Hoffe, du behältst die Bundesliga für mich im Auge und vergisst nicht, was wir in punkto Star Wars und Scrubs ausgemacht haben! Möge die Macht mit dir sein!
Samstag, 12. Juli 2008
Typisch New York?
Hey ihr alle, die meine Zeit hier verflogen! Tut mir leid, es ist schon wieder ein bisschen her, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe...
Es passiert hier im Moment eigentlich sehr viel. Vor allem die Zeit vergeht wie im Flug, in ein paar Tagen bin ich seit einem Monat hier und hab das noch nicht einmal realisiert. Ich habe noch drei Arbeitswochen vor mir und dann...ja...dann komme ich wieder nach Hause. Ich hoffe, ihr wollt mich eh wieder haben?
Wenn ich durch die Straßen New Yorks laufe, frage ich mich oft, was wirklich typisch für New York ist. Die Leute?
Zum Beispiel die eine Frau die ich in der Schlange zum einzigen öffentlichen Klo der Stadt getroffen habe, die sich im Spiegel ansieht und sagt: "My god, every minute of my life I am getting fatter.", sie dreht sich zu mir um: "Or maybe it is just the mirror?" Ich nicke und lache. "Sure, it's just the mirror." "But who's to blame? I am old and I am always eating and eating."
Ich fand diese Frau einfach genial.
Oder eine Szene, die in der Ubahn erst vor kurzem passiert ist. Ein Kerl steigt ein und ich sehe ihn nur aus dem Augenwinkel und sehe, dass er irgendwas um den Hals hat. Also sehe ich ihn mir genauer an und...was...war da um seinen Hals? Eine Schlange. Ich meine. Eine Schlange Schlange. Eine echte Schlange, die wie ein Schal um seinen Hals gewickelt war und den Kopf nach allen Seiten gedregt hat. Gut. Ich glaube zwar nicht, dass er damit einen neuen Trend setzt, aber jedem das seine.
Was ich von den New Yorkern schon übernommen habe ist das ständige genervt sein von langsamen Touristen(gruppen), die sich nicht auskennen und dementsprechend die engen Wege blockieren. Und außerdem, alle Leute zu ignorieren, die mich 1. umstylen 2. zu Scientology 3. ins Theater 4. ins Restaurant oder 5. zu einem neuen Blackberry überreden wollen. Es geht nicht anders, einfach weitergehen und so tun, als wären sie Luft. Sonst kommt man aus der Sache nie wieder raus.
Letzte Woche war ich zusammen mit Jana zu einem BBC in Midtown eingeladen, zur Feier des Independence Days und ich werde Fotos online stellen, denn sonst glaubt ihr mir nie. Wir waren ca. 10 Leute und das Essen hätte Problemlos für ca. 30 gereicht. Tja, die Amis denken halt in ein bisschen größeren Dimensionen, gell? Kurz nach dem Essen hab ich dann von Nick aus Belize gelernt, wie man Meerenge tanzt und von Rob, dass ich mich von niemanden auf dieser Welt ausnützen lassen darf. Ein sehr erleuchtender Abend gekrönt vom größten Feuerwerk, dass ich jemals gesehen habe. Ich weiß nicht, wie viel Geld dort in die Luft gejagt worden ist, aber es war großartig und wir hatten von Williamsburg/Brooklyn den besten Blick auf die Skyline, die gegen Ende im Dunst und Nebel der Feuerwerkskörper verschwunden war.
Was ich (neben euch) sehr vermisse, ist die europäische Mentalität. Ich weiß, mag komisch klingen, ist aber so. Die Amis sind alle sehr nett und sehr freundlich, aber das Problem ist, sie sind es, weil sie es sein müssen, nicht, weil sie es wollen. Viele sind es einfach, meinen es aber nicht so. In Europa merkt man es einfach mehr, wer wirklich nett ist und wer nicht. Hier ist einfach alles ein bisschen gespielt. Außerdem vermisse ich das österreichische Brot...
Gestern habe ich mich online für die Uni in Wien angemeldet, wollte das nur mal kurz erwähnen. Es ist jetzt also offiziell, dass ich zurückkomme und ich freue mich auf wunderbare Jahre mit euch.
Hoffe, dass hat mal gelangt, ich schreibe bald wieder,
Bussi, Lisa
Es passiert hier im Moment eigentlich sehr viel. Vor allem die Zeit vergeht wie im Flug, in ein paar Tagen bin ich seit einem Monat hier und hab das noch nicht einmal realisiert. Ich habe noch drei Arbeitswochen vor mir und dann...ja...dann komme ich wieder nach Hause. Ich hoffe, ihr wollt mich eh wieder haben?
Wenn ich durch die Straßen New Yorks laufe, frage ich mich oft, was wirklich typisch für New York ist. Die Leute?
Zum Beispiel die eine Frau die ich in der Schlange zum einzigen öffentlichen Klo der Stadt getroffen habe, die sich im Spiegel ansieht und sagt: "My god, every minute of my life I am getting fatter.", sie dreht sich zu mir um: "Or maybe it is just the mirror?" Ich nicke und lache. "Sure, it's just the mirror." "But who's to blame? I am old and I am always eating and eating."
Ich fand diese Frau einfach genial.
Oder eine Szene, die in der Ubahn erst vor kurzem passiert ist. Ein Kerl steigt ein und ich sehe ihn nur aus dem Augenwinkel und sehe, dass er irgendwas um den Hals hat. Also sehe ich ihn mir genauer an und...was...war da um seinen Hals? Eine Schlange. Ich meine. Eine Schlange Schlange. Eine echte Schlange, die wie ein Schal um seinen Hals gewickelt war und den Kopf nach allen Seiten gedregt hat. Gut. Ich glaube zwar nicht, dass er damit einen neuen Trend setzt, aber jedem das seine.
Was ich von den New Yorkern schon übernommen habe ist das ständige genervt sein von langsamen Touristen(gruppen), die sich nicht auskennen und dementsprechend die engen Wege blockieren. Und außerdem, alle Leute zu ignorieren, die mich 1. umstylen 2. zu Scientology 3. ins Theater 4. ins Restaurant oder 5. zu einem neuen Blackberry überreden wollen. Es geht nicht anders, einfach weitergehen und so tun, als wären sie Luft. Sonst kommt man aus der Sache nie wieder raus.
Letzte Woche war ich zusammen mit Jana zu einem BBC in Midtown eingeladen, zur Feier des Independence Days und ich werde Fotos online stellen, denn sonst glaubt ihr mir nie. Wir waren ca. 10 Leute und das Essen hätte Problemlos für ca. 30 gereicht. Tja, die Amis denken halt in ein bisschen größeren Dimensionen, gell? Kurz nach dem Essen hab ich dann von Nick aus Belize gelernt, wie man Meerenge tanzt und von Rob, dass ich mich von niemanden auf dieser Welt ausnützen lassen darf. Ein sehr erleuchtender Abend gekrönt vom größten Feuerwerk, dass ich jemals gesehen habe. Ich weiß nicht, wie viel Geld dort in die Luft gejagt worden ist, aber es war großartig und wir hatten von Williamsburg/Brooklyn den besten Blick auf die Skyline, die gegen Ende im Dunst und Nebel der Feuerwerkskörper verschwunden war.
Was ich (neben euch) sehr vermisse, ist die europäische Mentalität. Ich weiß, mag komisch klingen, ist aber so. Die Amis sind alle sehr nett und sehr freundlich, aber das Problem ist, sie sind es, weil sie es sein müssen, nicht, weil sie es wollen. Viele sind es einfach, meinen es aber nicht so. In Europa merkt man es einfach mehr, wer wirklich nett ist und wer nicht. Hier ist einfach alles ein bisschen gespielt. Außerdem vermisse ich das österreichische Brot...
Gestern habe ich mich online für die Uni in Wien angemeldet, wollte das nur mal kurz erwähnen. Es ist jetzt also offiziell, dass ich zurückkomme und ich freue mich auf wunderbare Jahre mit euch.
Hoffe, dass hat mal gelangt, ich schreibe bald wieder,
Bussi, Lisa
Donnerstag, 26. Juni 2008
Ausgebucht???
Okay. Ich hab das echt nicht so geplant, aber anscheinend kommt immer alles anders ^^ Bin gerade draufgekommen, dass ich JEDES Wochenende bis zu meiner Rückreise (ich komme am 14. August wieder, wie die Vio…nur sechs Stunden früher ^^) etwas vor habe.
29. Juni – EM Finale, Public Viewing in einem deutschen Biergarten in Queens
4. Juli – Independence Day, ganz Manhattan ist eine riesige Party
11. Juli – Philadelphia?
19. Juli – Spiel, Red Bulls vs. LA Galaxy (Beckham!)
25. Juli – Wochenende in Boston!
2. August – Shopping Wochenende
6. August – Spiel, Red Bulls vs. Barcelona FC
13. August – Heim gehts…
Krank, oder? Außerdem arbeite ich noch fünfmal die Woche und komm meistens erst nach Hause, wenn es dunkel ist. Gleich nach der Arbeit heim gehen ist nicht…ich steig dann in die UBahn und fahr einfach irgendwo hin. Bin gestern 50 Blocks gelaufen (86. Straße bis ca. 40. Straße), weil ich dachte, es ist doch so ein schöner Tag…heute spür ich diesen ‚Spaziergang' ein bisschen in den Beinen.
Morgen treffe ich mich ein letztes Mal mit Jessie und Lisa, bevor die wieder nach Hause fliegen. Wir haben die Mission, bei Barnes&Nobles einzukaufen…dadurch, dass ich die ganze Zeit in UBahn und Bus lesen kann, bin ich jetzt schon mit zwei Büchern durch und brauche dringend Nachschub. Ich wird brav sein, keine Exzesse, ich verspreche es! (Oder auch nicht!)
Ach ja. Hier noch ein riesiges DANKE an Jessie und Lisa für mein Geburtstagsgeschenk: Eine Schifffahrt zu Liberty-Island und wieder zurück. Wir sind zwar nass geworden, aber ich habe es so genossen. Vielen, vielen, Dank! Ich habe Manhattan SO noch nicht gesehen!
Gut, gut! Lasst uns alle fest die Daumen drücken, dass Spanien (Gott, ist Iker Casillas nicht einfach umwerfend?) bei und EuropaMeister wird. Nicht, dass ich etwas gegen Deutschland habe…aber…es geht nicht. Deutschland darf nicht die EM gewinnen, schon gar nicht in Österreich.
Also mis amigos! Freut mich, dass ihr das gelesen habt und bitte…schreibt mir mal. Ich freu mich über JEDE Mail und beantworte sie auch!
Bussi, hab euch lieb,
Lisa
29. Juni – EM Finale, Public Viewing in einem deutschen Biergarten in Queens
4. Juli – Independence Day, ganz Manhattan ist eine riesige Party
11. Juli – Philadelphia?
19. Juli – Spiel, Red Bulls vs. LA Galaxy (Beckham!)
25. Juli – Wochenende in Boston!
2. August – Shopping Wochenende
6. August – Spiel, Red Bulls vs. Barcelona FC
13. August – Heim gehts…
Krank, oder? Außerdem arbeite ich noch fünfmal die Woche und komm meistens erst nach Hause, wenn es dunkel ist. Gleich nach der Arbeit heim gehen ist nicht…ich steig dann in die UBahn und fahr einfach irgendwo hin. Bin gestern 50 Blocks gelaufen (86. Straße bis ca. 40. Straße), weil ich dachte, es ist doch so ein schöner Tag…heute spür ich diesen ‚Spaziergang' ein bisschen in den Beinen.
Morgen treffe ich mich ein letztes Mal mit Jessie und Lisa, bevor die wieder nach Hause fliegen. Wir haben die Mission, bei Barnes&Nobles einzukaufen…dadurch, dass ich die ganze Zeit in UBahn und Bus lesen kann, bin ich jetzt schon mit zwei Büchern durch und brauche dringend Nachschub. Ich wird brav sein, keine Exzesse, ich verspreche es! (Oder auch nicht!)
Ach ja. Hier noch ein riesiges DANKE an Jessie und Lisa für mein Geburtstagsgeschenk: Eine Schifffahrt zu Liberty-Island und wieder zurück. Wir sind zwar nass geworden, aber ich habe es so genossen. Vielen, vielen, Dank! Ich habe Manhattan SO noch nicht gesehen!
Gut, gut! Lasst uns alle fest die Daumen drücken, dass Spanien (Gott, ist Iker Casillas nicht einfach umwerfend?) bei und EuropaMeister wird. Nicht, dass ich etwas gegen Deutschland habe…aber…es geht nicht. Deutschland darf nicht die EM gewinnen, schon gar nicht in Österreich.
Also mis amigos! Freut mich, dass ihr das gelesen habt und bitte…schreibt mir mal. Ich freu mich über JEDE Mail und beantworte sie auch!
Bussi, hab euch lieb,
Lisa
Dienstag, 24. Juni 2008
New York ist alles...
Man muss nur stehen bleiben und sich mal alles genauer ansehen. Das hab ich getan. Times Square, Rushhour, einfach mal stehen bleiben und alles fuer einen Moment ausblenden. Die Lichter, die Menschen, die Taxis, die Geschaefte und Strassenverkaeufer. Es ist also wirklich New York und das Gute ist, es fuehlt sich richtig an.
Wenn man auf einmal mitten im Geschehen ist, dass man nur aus dem Film oder aus Dokus kennt, dann ist das echt atemberaubend. Es ist eine Mischung aus Unglaeubigkeit und Ueberwaeltigung, weil man dann doch realisiert, dass man da ist. Und das ist das Schoene. Man ist wirklich da und traeumt das ganze nicht nur.
Die Stadt ist alles. Bunt, Laut, Schrill, Leise, Klassisch, Modern, Multikulturell und Traditionell, Schreiend und Fluesternd, Glamuroes und Vintage, Gruen und Blau, Hell und Dunkel. Das sieht man alles ganz gut, wenn man eine Bank im Central Park fuer sich und gute Musik im Ohr hat. Dann kann man alles besser aufsaugen.
Ich aergere mich wahnsinnig, dass ich eine so miese Malerin bin, denn sonst wuerde ich viel zeichnen und alles mit meinem eigenen Ausdruck festhalten. Vielleicht sollte ich einfach die Kamera nehmen...das waere einfacher und von den Fotos wuerde man dann keinen Augenkrebs bekommen (von meinem eigenen Bildern denk ich schon).
Gestern Abend (oder war es schon heute Frueh?) wurde in der WG in der 149. Strasse einen neue Tradition geboren: gemeinsames Kochen. Wir lassen es am Donnerstag ruhig angehen mit harmloser Pasta und arbeiten uns dann langsam vor zu einen Wiener Schnitzel mit Kartoffeln fuer Chay, Annie und Jana. Da wir alle naemlich arbeiten ernaehren wir uns nur von Sandwiches und Salat...das haengt einem aber ziemlich schnell aus allen Koerperoeffnungen raus (bitte nicht bildlich vorstellen). Traditionen sind doch immer was Schoenes, oder?
Mein erstes Abenteuer steht heute an. Ich werde Waesche waschen. In einem Laundrystore. Juhu. Ich bin schon ganz aufgeregt *aufundabhuepf* und hoffe, dass alles was ich in die Maschine stecke, auch wieder in Originalform und mit Originalfarbe herauskommt.
Ich schreibe euch dann. Sollte es laenger dauern, bin ich wahrscheinlich einkaufen...neue Klamotten.
Love you and miss you!
XOXO, Lisa
Wenn man auf einmal mitten im Geschehen ist, dass man nur aus dem Film oder aus Dokus kennt, dann ist das echt atemberaubend. Es ist eine Mischung aus Unglaeubigkeit und Ueberwaeltigung, weil man dann doch realisiert, dass man da ist. Und das ist das Schoene. Man ist wirklich da und traeumt das ganze nicht nur.
Die Stadt ist alles. Bunt, Laut, Schrill, Leise, Klassisch, Modern, Multikulturell und Traditionell, Schreiend und Fluesternd, Glamuroes und Vintage, Gruen und Blau, Hell und Dunkel. Das sieht man alles ganz gut, wenn man eine Bank im Central Park fuer sich und gute Musik im Ohr hat. Dann kann man alles besser aufsaugen.
Ich aergere mich wahnsinnig, dass ich eine so miese Malerin bin, denn sonst wuerde ich viel zeichnen und alles mit meinem eigenen Ausdruck festhalten. Vielleicht sollte ich einfach die Kamera nehmen...das waere einfacher und von den Fotos wuerde man dann keinen Augenkrebs bekommen (von meinem eigenen Bildern denk ich schon).
Gestern Abend (oder war es schon heute Frueh?) wurde in der WG in der 149. Strasse einen neue Tradition geboren: gemeinsames Kochen. Wir lassen es am Donnerstag ruhig angehen mit harmloser Pasta und arbeiten uns dann langsam vor zu einen Wiener Schnitzel mit Kartoffeln fuer Chay, Annie und Jana. Da wir alle naemlich arbeiten ernaehren wir uns nur von Sandwiches und Salat...das haengt einem aber ziemlich schnell aus allen Koerperoeffnungen raus (bitte nicht bildlich vorstellen). Traditionen sind doch immer was Schoenes, oder?
Mein erstes Abenteuer steht heute an. Ich werde Waesche waschen. In einem Laundrystore. Juhu. Ich bin schon ganz aufgeregt *aufundabhuepf* und hoffe, dass alles was ich in die Maschine stecke, auch wieder in Originalform und mit Originalfarbe herauskommt.
Ich schreibe euch dann. Sollte es laenger dauern, bin ich wahrscheinlich einkaufen...neue Klamotten.
Love you and miss you!
XOXO, Lisa
Dienstag, 17. Juni 2008
First day in Harlem
Hello everybody (this blog is for Chay ^^ ) !
I actually spent my first day in Harlem, NYC and I totally loved it! We (Jana, Annie, Chay and myself) just came home from dinner at the Riverside Park. Okay, it was a bit windy, but the food was great (but too much) and the music from the party was...well it was good music ^^ We just really needed some fresh air after fightig a matrass, and a dirty, disgusting and just evil bedbox.
What I also found out today was that I actually look like as if I am 12 years old. But I guess in a few years I would be thankfull hearing that. Tomorrow I'll try to meet Jessie and Lisa Downtown, spend a few hours with them around Times Square and do, what girl's can do best: Shopping ^^
I'll be in Secaucus for the first time (again) at Thursday and I really need to figure our if this MetroCard (that stole me 80$) is also guilty for the wonderful NJT-Busses @ Port Authority. Oh, and I need to find out my working sceudel. And I need to meet with Valerie...talking about the apartment I'd like to move in.
Much to do!
Love and miss you all guys!
Love, Lisa
I actually spent my first day in Harlem, NYC and I totally loved it! We (Jana, Annie, Chay and myself) just came home from dinner at the Riverside Park. Okay, it was a bit windy, but the food was great (but too much) and the music from the party was...well it was good music ^^ We just really needed some fresh air after fightig a matrass, and a dirty, disgusting and just evil bedbox.
What I also found out today was that I actually look like as if I am 12 years old. But I guess in a few years I would be thankfull hearing that. Tomorrow I'll try to meet Jessie and Lisa Downtown, spend a few hours with them around Times Square and do, what girl's can do best: Shopping ^^
I'll be in Secaucus for the first time (again) at Thursday and I really need to figure our if this MetroCard (that stole me 80$) is also guilty for the wonderful NJT-Busses @ Port Authority. Oh, and I need to find out my working sceudel. And I need to meet with Valerie...talking about the apartment I'd like to move in.
Much to do!
Love and miss you all guys!
Love, Lisa
Sonntag, 15. Juni 2008
Last day before leaving...
Morgen ist es also soweit, der letzte Tag vor dem großen Abflug. Gott sei Dank muss ich nicht allzu viel einkaufen und besorgen, also hoffe ich, dass ich das morgen alles noch genießen kann ^^
Werde für die ersten Tage bei Jana in Harlem einziehen und hoffe aber, dass ich mit ihrer Hilfe bald ein Zimmer in einer WG in der Nähe finde. Denn für zwei Monate ist es mir fast schon egal wo genau in der Stadt, hauptsache die Leute sind okay und die Gegend ist sicher (Sicher im Sinne von: Man kann alleine rumgehen, auch wenn die Sonne schon am Untergehen ist und muss sich nicht dauernd panisch umdrehen). Jessie und Lisa sind ja auch in New York und ich muss erst am Donnerstag ins Büro und anfangen, mal sehen, was wir in den nächsten 14 Tagen so anstellen. Recht praktisch ist, dass die beiden auf der selben Seite der Stadt wohnen wie ich (West Side) und mit der UBahn sind wir alle ganz fix verbunden.
Hatte heute noch eine kleine Geburtstagsfeier mit Hannah, Zrinka und Kathi beim Griechen in PDorf, hab ein paar (TOLLE) Geschenke bekommen und freue mich, wenn wir nach den zwei Monaten wieder was unternehmen können.
Ich hasse Abschiede, dass wisst ihr sicher eh ^^ Aber alle die, denen ich nicht "Baba" gesagt habe: Ich vermisse euch alle. Schreibt mir, ich freu mich über jedes Mail das ich bekomme, jeden Kommentar. Und ich bin sowieso bald wieder da. Und bis morgen um 11 noch zu erreichen.
Bussi, Lisa
Werde für die ersten Tage bei Jana in Harlem einziehen und hoffe aber, dass ich mit ihrer Hilfe bald ein Zimmer in einer WG in der Nähe finde. Denn für zwei Monate ist es mir fast schon egal wo genau in der Stadt, hauptsache die Leute sind okay und die Gegend ist sicher (Sicher im Sinne von: Man kann alleine rumgehen, auch wenn die Sonne schon am Untergehen ist und muss sich nicht dauernd panisch umdrehen). Jessie und Lisa sind ja auch in New York und ich muss erst am Donnerstag ins Büro und anfangen, mal sehen, was wir in den nächsten 14 Tagen so anstellen. Recht praktisch ist, dass die beiden auf der selben Seite der Stadt wohnen wie ich (West Side) und mit der UBahn sind wir alle ganz fix verbunden.
Hatte heute noch eine kleine Geburtstagsfeier mit Hannah, Zrinka und Kathi beim Griechen in PDorf, hab ein paar (TOLLE) Geschenke bekommen und freue mich, wenn wir nach den zwei Monaten wieder was unternehmen können.
Ich hasse Abschiede, dass wisst ihr sicher eh ^^ Aber alle die, denen ich nicht "Baba" gesagt habe: Ich vermisse euch alle. Schreibt mir, ich freu mich über jedes Mail das ich bekomme, jeden Kommentar. Und ich bin sowieso bald wieder da. Und bis morgen um 11 noch zu erreichen.
Bussi, Lisa
Sonntag, 6. April 2008
Tag 4
Juhu…ein freier Vormittag an meinem vierten Tag in New York. Nachdem ich ausgiebig ausgeschlafen habe (8:30…ja, dass ist für mich wirklich ausschlafen. Zumindest hier.) war meine erste Station –wie so oft- ein Starbuck’s und mein erstes Getränk ein Skinny Vanilla Latte Grande“. Ich kann euch sagen…das bringt einen richtig auf Touren.
Nachher war eine kleine Shoppingtour angesagt. Ich bin den Broadway ein wenig runter gegangen, war bei Macy’s und GAP einkaufen, nachher noch in der New York Public Library. Aber das coolste war ja das Mittagessen bei Duke. Die bauen dort ein riesiges Buffet auf (mit vielen gesunden und weniger gesunden Sachen) und man kann sich nehmen was man will und am Ende, an der Kasse wird per Gewicht abgerechnet. Ja, das war ganz witzig.
Nach dem Essen musste ich mich beeilen um den einzigen Bus nach Secaucus zu erwischen, damit auch ja pünktlich im Giant’s Stadium sein würde. Am Harmon Plaza angekommen gings gleich wieder ins nächste Auto, zusammen mit Andy ins Stadion, wo ich gleich mal ein bisschen arbeiten durfte. Wir hatten dort ein Pre-Game mit Prominenten und die mussten voll ausgestattet werden…also habe ich T-Shirts und Hosen rausgesucht und nachher noch mit ein paar anderen Goodiebags zusammengestellt und ausgeteilt. Naja…ich habe es versucht. Als ich die letzten Bags in die Umkleide gebracht haben liefen dort die männlichen Prominenten (die ich alle nicht kannte) schon vollkommen nackt rum.
Das eigentliche Spiel war unglaublich. Zwar waren es nur 17 000 Zuschauer…aber das in einem Stadion für 80 000 Zuschauer. Die Atmosphäre ist einzigartig…außerdem haben wir gewonnen ^^ That just made my day. Sowohl Salzburg (3:0 gegen Sturm) als auch New York (2:0 gegen Crew Columbus) haben gewonnen.
Nachher war es vollkommen anders, als es bei den Spielen in Salzburg ist. Alles ist ruhig. Die Leute gehen nach Hause und nur diejenigen bleiben im Stadion und in den Boxen, die noch arbeiten oder aufräumen müssen.
Hatte dann nachher großes Glück, weil ich nicht genau wusste, wie ich zurück nach Manhattan kommen soll: Dan, ein Kameramann den ich heute kennen gelernt habe, wohnt an der Upper West Side und konnte mich bis zur Straße meines Hotels bringen. Noch mal: Thanks a lot Dan…for the great talk and the ride (:
Jetzt hab ich also noch 1 ½ Tage für mich. Morgen will ich ins Museum gehen, aber das könnte schwierig werden, da ja Sonntag ist und da die Öffnungszeiten ein bisschen komisch sind. Sollte das also nicht klappen, ist wieder einmal shoppen angesagt (als ob mir das was ausmachen würde ^^), diesmal auf der Fifth Avenue…da war ich bislang nur ganz kurz.
Ausbeute des Tages: 3 T-Shirts, eine Brille und ein Schal, alles GAP.
Plan für morgen: Bücher (!!!), Shirts und ein paar Geschenke.
Nachher war eine kleine Shoppingtour angesagt. Ich bin den Broadway ein wenig runter gegangen, war bei Macy’s und GAP einkaufen, nachher noch in der New York Public Library. Aber das coolste war ja das Mittagessen bei Duke. Die bauen dort ein riesiges Buffet auf (mit vielen gesunden und weniger gesunden Sachen) und man kann sich nehmen was man will und am Ende, an der Kasse wird per Gewicht abgerechnet. Ja, das war ganz witzig.
Nach dem Essen musste ich mich beeilen um den einzigen Bus nach Secaucus zu erwischen, damit auch ja pünktlich im Giant’s Stadium sein würde. Am Harmon Plaza angekommen gings gleich wieder ins nächste Auto, zusammen mit Andy ins Stadion, wo ich gleich mal ein bisschen arbeiten durfte. Wir hatten dort ein Pre-Game mit Prominenten und die mussten voll ausgestattet werden…also habe ich T-Shirts und Hosen rausgesucht und nachher noch mit ein paar anderen Goodiebags zusammengestellt und ausgeteilt. Naja…ich habe es versucht. Als ich die letzten Bags in die Umkleide gebracht haben liefen dort die männlichen Prominenten (die ich alle nicht kannte) schon vollkommen nackt rum.
Das eigentliche Spiel war unglaublich. Zwar waren es nur 17 000 Zuschauer…aber das in einem Stadion für 80 000 Zuschauer. Die Atmosphäre ist einzigartig…außerdem haben wir gewonnen ^^ That just made my day. Sowohl Salzburg (3:0 gegen Sturm) als auch New York (2:0 gegen Crew Columbus) haben gewonnen.
Nachher war es vollkommen anders, als es bei den Spielen in Salzburg ist. Alles ist ruhig. Die Leute gehen nach Hause und nur diejenigen bleiben im Stadion und in den Boxen, die noch arbeiten oder aufräumen müssen.
Hatte dann nachher großes Glück, weil ich nicht genau wusste, wie ich zurück nach Manhattan kommen soll: Dan, ein Kameramann den ich heute kennen gelernt habe, wohnt an der Upper West Side und konnte mich bis zur Straße meines Hotels bringen. Noch mal: Thanks a lot Dan…for the great talk and the ride (:
Jetzt hab ich also noch 1 ½ Tage für mich. Morgen will ich ins Museum gehen, aber das könnte schwierig werden, da ja Sonntag ist und da die Öffnungszeiten ein bisschen komisch sind. Sollte das also nicht klappen, ist wieder einmal shoppen angesagt (als ob mir das was ausmachen würde ^^), diesmal auf der Fifth Avenue…da war ich bislang nur ganz kurz.
Ausbeute des Tages: 3 T-Shirts, eine Brille und ein Schal, alles GAP.
Plan für morgen: Bücher (!!!), Shirts und ein paar Geschenke.
Tag 3
Der dritte Tag in New York begann schon ziemlich komisch als ich noch im Bett lag. Ich hab das schlechte Wetter irgendwie gespürt. Obwohl meine drei wunderbaren Fenster mit Rollläden versperrt und ich warm eingepackt war. Und mein Gefühl hat mir gleich daraufhin Recht gegeben. Regen. Wo man hin sah, nur Regen.
Musste aber heute schon den 08:30 Bus nach Secaucus nehmen, deswegen kleidete ich mich warm und wetterbewusst ein und rannte, mit einem Kaffee in der Hand bewaffnet, die 40. Straße hinunter bis zur 8th Avenue, Port Authority as usual.
Diesmal hat die Busfahrt aber mehr Spaß gemacht. Grund dafür war nicht nur, dass es diesmal ein anderer Busfahrer war, sondern auch, dass ich einen echt genialen Sitznachbarn hatte. Er war um die 70 Jahre alt, Brite und lebt und arbeitet schon lange in New York. Wir haben die ganze Zeit miteinander gequatscht, über Europa, England, Segeln, Barack Obama und Naomi Campbell. Ja. Er war wirklich genial. Hat mir fast schon Leid getan, als ich am Crowne Plaza aussteigen musste.
Im Büro hab ich dann die Interns kennen gelernt, die ich ab Sommer zum Teil ablösen werde. Jen, Anthony, Eric und Ryan. Die vier sind die Marketing und PR Praktikanten, machen einfach alles und sind super motiviert, engagiert und echt sympathisch. Leider hört ihr Praktikum dann auf, wenn ich anfange zu arbeiten. Echt schade…hätte mit ihnen sicher gut zusammen arbeiten können.
Was war noch so los im Büro? Ich hab Artikel aus dem Internet rausgesucht, geordnet und katalogisiert, Sitzkarten entworfen, ausgedruckt und auf Karten geklebt. Eigentlich sollten die ja noch foliert werden, aber der Laminator hat den ersten Versuch leicht angekokelt. Also haben wir das aus Sicherheitsgründen dann doch gelassen.
Nachher, es war da schon mittlerweile 16 Uhr bin ich zusammen mit Ryan im altbewährten 129 wieder zurück nach Manhattan gefahren…hab während der Busfahrt zwei Telefonate geführt, auf Deutsch, und jetzt weiß ich, wie komisch sich das für andere Leute anhört. Und Ryan weiß, dass es drei Artikel gibt und was „oder“, „und“, „derbe“ und „also“ bedeutet. Wenn er es sich gemerkt hat. Ich bezweifle das aber. ^^
Gegen 17 Uhr war ich dann wieder in Midtown, und bin dann wieder einmal den Broadway rauf- und runter gegangen, hab den Virgin Megastore noch mal unsicher gemacht, genauso wie meinen Drugstore und eine Filiale der Whole Food Company…die haben echt geniale und gesunde Gerichte To Go. Ich kann jedem nur die Penne Al Vodka empfehlen. Echt. Die heißen so. Und schmecken super. Weil viele behaupten, man esse in Amerika nur Junk Food, muss ich sagen, dass stimmt echt nicht. Ja, es gibt viel Junk Food, aber es gibt genügend gesunde Alternativen. Viele Läden verkaufen frische Obstsalate (bei Pax an der 6th Avenue und bei Duke’s am Broadway), getoastete Paninis (belegt mit Sachen wie Huhn, Salat, Tomaten, Mozarella, Käse, Beef, was immer ihr wollt), Salate, die man sich selbst zusammenstellen kann und gesunde Säfte, jede Menge Säfte. Also. Wenn man es will, kann man hier so gesund leben, wie noch nie zuvor.
Jetzt sitze ich also wieder in meinem grenzgenialen Hotelzimmer, in das ich sofort einziehen würde, wenn ich könnte und überlege, was ich morgen mache. Muss nämlich erst den Bus um 14:45 nach Secaucus nehmen und hab also den ganzen Vormittag/Mittag/frühen Nachmittag für mich. Was werde ich also machen??? Jaaaa….die Stadt entdecken und…shoppen!
Heutige Ausbeute: Ein Insider-Reiseführer, zwei T-Shirts und eine Postkarte.
Musste aber heute schon den 08:30 Bus nach Secaucus nehmen, deswegen kleidete ich mich warm und wetterbewusst ein und rannte, mit einem Kaffee in der Hand bewaffnet, die 40. Straße hinunter bis zur 8th Avenue, Port Authority as usual.
Diesmal hat die Busfahrt aber mehr Spaß gemacht. Grund dafür war nicht nur, dass es diesmal ein anderer Busfahrer war, sondern auch, dass ich einen echt genialen Sitznachbarn hatte. Er war um die 70 Jahre alt, Brite und lebt und arbeitet schon lange in New York. Wir haben die ganze Zeit miteinander gequatscht, über Europa, England, Segeln, Barack Obama und Naomi Campbell. Ja. Er war wirklich genial. Hat mir fast schon Leid getan, als ich am Crowne Plaza aussteigen musste.
Im Büro hab ich dann die Interns kennen gelernt, die ich ab Sommer zum Teil ablösen werde. Jen, Anthony, Eric und Ryan. Die vier sind die Marketing und PR Praktikanten, machen einfach alles und sind super motiviert, engagiert und echt sympathisch. Leider hört ihr Praktikum dann auf, wenn ich anfange zu arbeiten. Echt schade…hätte mit ihnen sicher gut zusammen arbeiten können.
Was war noch so los im Büro? Ich hab Artikel aus dem Internet rausgesucht, geordnet und katalogisiert, Sitzkarten entworfen, ausgedruckt und auf Karten geklebt. Eigentlich sollten die ja noch foliert werden, aber der Laminator hat den ersten Versuch leicht angekokelt. Also haben wir das aus Sicherheitsgründen dann doch gelassen.
Nachher, es war da schon mittlerweile 16 Uhr bin ich zusammen mit Ryan im altbewährten 129 wieder zurück nach Manhattan gefahren…hab während der Busfahrt zwei Telefonate geführt, auf Deutsch, und jetzt weiß ich, wie komisch sich das für andere Leute anhört. Und Ryan weiß, dass es drei Artikel gibt und was „oder“, „und“, „derbe“ und „also“ bedeutet. Wenn er es sich gemerkt hat. Ich bezweifle das aber. ^^
Gegen 17 Uhr war ich dann wieder in Midtown, und bin dann wieder einmal den Broadway rauf- und runter gegangen, hab den Virgin Megastore noch mal unsicher gemacht, genauso wie meinen Drugstore und eine Filiale der Whole Food Company…die haben echt geniale und gesunde Gerichte To Go. Ich kann jedem nur die Penne Al Vodka empfehlen. Echt. Die heißen so. Und schmecken super. Weil viele behaupten, man esse in Amerika nur Junk Food, muss ich sagen, dass stimmt echt nicht. Ja, es gibt viel Junk Food, aber es gibt genügend gesunde Alternativen. Viele Läden verkaufen frische Obstsalate (bei Pax an der 6th Avenue und bei Duke’s am Broadway), getoastete Paninis (belegt mit Sachen wie Huhn, Salat, Tomaten, Mozarella, Käse, Beef, was immer ihr wollt), Salate, die man sich selbst zusammenstellen kann und gesunde Säfte, jede Menge Säfte. Also. Wenn man es will, kann man hier so gesund leben, wie noch nie zuvor.
Jetzt sitze ich also wieder in meinem grenzgenialen Hotelzimmer, in das ich sofort einziehen würde, wenn ich könnte und überlege, was ich morgen mache. Muss nämlich erst den Bus um 14:45 nach Secaucus nehmen und hab also den ganzen Vormittag/Mittag/frühen Nachmittag für mich. Was werde ich also machen??? Jaaaa….die Stadt entdecken und…shoppen!
Heutige Ausbeute: Ein Insider-Reiseführer, zwei T-Shirts und eine Postkarte.
Tag 2
Der zweite Tag in New York begann früh, dank des Jetlags. Zwar war mein Wecker erst um halb acht gestellt, aber ab fünf Uhr früh lag ich wach in meinem Bett, was mir aber vollkommen egal war. Ich zog die Rollläden an meinen drei Fenstern hoch und schon wurde mein Zimmer in das Licht der Wolkenkratzer von Midtown Manhattan getaucht.
Heute sollte ich zu einem Busbahnhof, um nach New Jersey zu fahren, wo mein zukünftiger Arbeitsplatz ist. Eine neue Aufgabe also. Der Busbahnhof Port Authority war nicht schwer zu finden, denn er liegt von meinem Hotel nur drei Blocks entfernt und ist ziemlich schwer zu übersehen. Das Hilight auf dem Weg zum Bus ist aber definitiv das riesige Gebäude in dem die New York Times zu Hause ist. Ja ja, mein journalistisches Herz ist leicht zu erheitern…
Eigentlich war alles ganz easy. Ich kaufte zwei Tickets und wartete am Gate 318 im zweiten Gebäudekomplex auf den Bus 129 nach Secaucus. Doch dann gab es ein paar Schwierigkeiten: Unter anderen ein Busfahrer, der mich irgendwie nicht verstanden hat:
‚I am sorry Sir, do you stop at Harmon Cove?’
‘Where do you need to go?’
‘Harmon Cove.’
‘Yeah, but where do you need to go?’
‘Ahm…One Harmon Plaza at Harmon Cove?’
‘Yes, but where?’
‘Secaucus!’ (Halloooo??? Willst du mich verarschen? Immerhin bist DU der Fahrer!)
‚But where?’
Nach dem letzten Satz hab ich aufgegeben. Tja, die Tragödie war aber noch nicht vorbei. Gerade als der Bus losfuhr, kam von links ein anderer Bus, unser toller Busfahrer fuhr weiter nach vorne, um zu signalisieren, dass er jetzt fährt, doch der von links kommende Bus wurde nicht langsamer und so rammte unser Bus den Bus nach Atlantic City. Toll. Meine erste Busfahrt und schon hatte ich einen Unfall und 20 Minuten Verspätung.
Die richtige Station habe ich –dank einer netten Frau- dann doch gefunden. Sie hat den Busfahrer dann ganz laut angeschrien: ‚Stop here! Stop at Crowne Plaza!’
Die Zeit, die ich im Büro verbracht habe war nett, aber auch ein bisschen zach. Die Leute hatten alle viel zu tun und so hing ich zuerst ein wenig rum, bevor ich dann Artikel aus dem Internet raussuchen und katalogisieren musste. Ganz nett und nicht sehr langweilig. Um halb drei hatte ich dann aber genug und bin, nach einem letzten Gespräch mit meinem Boss, nach Hause gefahren. Mit dem 129 und diesmal ohne Unfall.
Eine Sache ist mir aufgefallen, obwohl ich erst seit zwei Tagen hier bin: Ich hatte fest damit gerechnet, dass ich irgendwann die totale Panik in punkto Orientierung bekommen würde. Ich hab mich immer davor gefürchtet, irgendwo hinzukommen, wo ich mich nicht auskenne. Hier ist das aber überhaupt nicht so. Nach der Arbeit wusste ich nicht mal, ob ich auf der richtigen Straßenseite stand, um den Bus nach Manhattan zu erwischen (de facto stand ich wirklich auf der falschen Seite, aber Gott sei Dank konnte ich die insgesamt acht Spuren Highway schnell bewältigen) und war ganz ruhig. Ich hatte null Panik. Nichts.
Im Hotel angekommen hatte ich wieder keine Lust, einfach so rumzugammeln, also zog ich mich um und machte mich auf, den Times Square zu erobern. Und ich weiß es. Heute ist es passiert. Heute habe ich mich in New York verliebt. Es ist alles so unglaublich. Die Menschen, die Geschäfte, die Dimensionen, einfach alles. Ich weiß nicht warum, aber ich hab mich selten sicherer gefühlt, als hier. Natürlich hört man immer die schlimmen Sachen, die hier passieren und eigentlich denkt man, dass man Angst haben und dich unsicher fühlen wird, aber das ist nicht so. Ich fühle mich sicher. Ich fühle mich so, als wüsste ich, dass mir nichts passieren kann. Und das ist eigenartig, oder? Ich, die am Karlsplatz mit Morphgeschwindigkeit die Banhsteige verlässt oder sich am Abend in Mödling lieber zweimal umsieht, ob da jemand hinter ihr geht. Ich habe keine Angst. Und wisst ihr was? Das ist ein richtig geniales Gefühl.
Ausbeute des Tages: Zwei Bücher, zwei T-Shirts, ein Haarshampoo, das in Österreich das Doppelte kostet und ein Starbuck’s Frappucchino im Glas für morgen Früh, da es unmöglich ist, sich vorher noch einen frischen Kaffee zu holen. Zwar sind gleich bei mir um die Ecke zwei Stores, aber die sind in der Früh einfach zu überfüllt.
Also…morgen wiederholt sich das alles ein bisschen und ich werde mich, mit meinem Kaffee und einer Ausgabe der New York Times bewaffnet, auf den Weg ins Büro machen. Am Samstag muss ich erst am Nachmittag hin um dann gleich ins Giant’s Stadium zu gehen, denn die Soccer Season fängt wieder an im Amiland und ich bin dabei, wenn die Red Bulls New York ihr Eröffnungsspiel haben. Der Sonntag gehört dann aber ganz mir: Ich hab schon jede Menge Geschäfte gesehen, in denen ich einkaufen will und außerdem habe ich mir vorgenommen, den Broadway gaaaaaanz weit zu Fuß runter zu gehen. Damit ich auch ja nichts verpasse. Also dann…gute Nacht meine Lieben!
Heute sollte ich zu einem Busbahnhof, um nach New Jersey zu fahren, wo mein zukünftiger Arbeitsplatz ist. Eine neue Aufgabe also. Der Busbahnhof Port Authority war nicht schwer zu finden, denn er liegt von meinem Hotel nur drei Blocks entfernt und ist ziemlich schwer zu übersehen. Das Hilight auf dem Weg zum Bus ist aber definitiv das riesige Gebäude in dem die New York Times zu Hause ist. Ja ja, mein journalistisches Herz ist leicht zu erheitern…
Eigentlich war alles ganz easy. Ich kaufte zwei Tickets und wartete am Gate 318 im zweiten Gebäudekomplex auf den Bus 129 nach Secaucus. Doch dann gab es ein paar Schwierigkeiten: Unter anderen ein Busfahrer, der mich irgendwie nicht verstanden hat:
‚I am sorry Sir, do you stop at Harmon Cove?’
‘Where do you need to go?’
‘Harmon Cove.’
‘Yeah, but where do you need to go?’
‘Ahm…One Harmon Plaza at Harmon Cove?’
‘Yes, but where?’
‘Secaucus!’ (Halloooo??? Willst du mich verarschen? Immerhin bist DU der Fahrer!)
‚But where?’
Nach dem letzten Satz hab ich aufgegeben. Tja, die Tragödie war aber noch nicht vorbei. Gerade als der Bus losfuhr, kam von links ein anderer Bus, unser toller Busfahrer fuhr weiter nach vorne, um zu signalisieren, dass er jetzt fährt, doch der von links kommende Bus wurde nicht langsamer und so rammte unser Bus den Bus nach Atlantic City. Toll. Meine erste Busfahrt und schon hatte ich einen Unfall und 20 Minuten Verspätung.
Die richtige Station habe ich –dank einer netten Frau- dann doch gefunden. Sie hat den Busfahrer dann ganz laut angeschrien: ‚Stop here! Stop at Crowne Plaza!’
Die Zeit, die ich im Büro verbracht habe war nett, aber auch ein bisschen zach. Die Leute hatten alle viel zu tun und so hing ich zuerst ein wenig rum, bevor ich dann Artikel aus dem Internet raussuchen und katalogisieren musste. Ganz nett und nicht sehr langweilig. Um halb drei hatte ich dann aber genug und bin, nach einem letzten Gespräch mit meinem Boss, nach Hause gefahren. Mit dem 129 und diesmal ohne Unfall.
Eine Sache ist mir aufgefallen, obwohl ich erst seit zwei Tagen hier bin: Ich hatte fest damit gerechnet, dass ich irgendwann die totale Panik in punkto Orientierung bekommen würde. Ich hab mich immer davor gefürchtet, irgendwo hinzukommen, wo ich mich nicht auskenne. Hier ist das aber überhaupt nicht so. Nach der Arbeit wusste ich nicht mal, ob ich auf der richtigen Straßenseite stand, um den Bus nach Manhattan zu erwischen (de facto stand ich wirklich auf der falschen Seite, aber Gott sei Dank konnte ich die insgesamt acht Spuren Highway schnell bewältigen) und war ganz ruhig. Ich hatte null Panik. Nichts.
Im Hotel angekommen hatte ich wieder keine Lust, einfach so rumzugammeln, also zog ich mich um und machte mich auf, den Times Square zu erobern. Und ich weiß es. Heute ist es passiert. Heute habe ich mich in New York verliebt. Es ist alles so unglaublich. Die Menschen, die Geschäfte, die Dimensionen, einfach alles. Ich weiß nicht warum, aber ich hab mich selten sicherer gefühlt, als hier. Natürlich hört man immer die schlimmen Sachen, die hier passieren und eigentlich denkt man, dass man Angst haben und dich unsicher fühlen wird, aber das ist nicht so. Ich fühle mich sicher. Ich fühle mich so, als wüsste ich, dass mir nichts passieren kann. Und das ist eigenartig, oder? Ich, die am Karlsplatz mit Morphgeschwindigkeit die Banhsteige verlässt oder sich am Abend in Mödling lieber zweimal umsieht, ob da jemand hinter ihr geht. Ich habe keine Angst. Und wisst ihr was? Das ist ein richtig geniales Gefühl.
Ausbeute des Tages: Zwei Bücher, zwei T-Shirts, ein Haarshampoo, das in Österreich das Doppelte kostet und ein Starbuck’s Frappucchino im Glas für morgen Früh, da es unmöglich ist, sich vorher noch einen frischen Kaffee zu holen. Zwar sind gleich bei mir um die Ecke zwei Stores, aber die sind in der Früh einfach zu überfüllt.
Also…morgen wiederholt sich das alles ein bisschen und ich werde mich, mit meinem Kaffee und einer Ausgabe der New York Times bewaffnet, auf den Weg ins Büro machen. Am Samstag muss ich erst am Nachmittag hin um dann gleich ins Giant’s Stadium zu gehen, denn die Soccer Season fängt wieder an im Amiland und ich bin dabei, wenn die Red Bulls New York ihr Eröffnungsspiel haben. Der Sonntag gehört dann aber ganz mir: Ich hab schon jede Menge Geschäfte gesehen, in denen ich einkaufen will und außerdem habe ich mir vorgenommen, den Broadway gaaaaaanz weit zu Fuß runter zu gehen. Damit ich auch ja nichts verpasse. Also dann…gute Nacht meine Lieben!
Tag 1
Wie erwartet konnte ich die Nacht vor der großen Reise nicht einschlafen…es gab einfach zu viel nachzudenken, zu viel zum Grübeln und zu viel zum Zweifeln. Okay, ich bin keine 13 mehr, aber werde ich mich echt in DER Metropole schlecht hin zu recht finden? Immerhin hat New York City so viele Einwohner wie ganz Österreich!!!
Die Fahrt zum Flughafen verging viel zu schnell und schon fand ich mich zwischen all den anderen Reisenden am Gate A02 wieder. Und zum ersten Mal sah ich eine religiöse Gruppe, die ich bisher nur von Fotos kannte: Strenggläubige Juden, mit langen schwarzen Mänteln, weißen Hemden, großen schwarzen Hüten und diesen zwei Locken, die links und rechts vor den Ohren hängen. Ich hoffe, ich hab sie nicht zu sehr angestarrt, aber das war schon mal die erste Kuriosität, obwohl ich noch gar nicht gelandet war.
Im Flugzeug hatte ich leider nicht so viel Glück. Neben mir saß ein rund 65-jähriger Albaner, der kein Wort Englisch oder Deutsch sprach und dementsprechend schwierig war auch die Verständigung auf dem 9-stündigen Flug. Ich denke, dass er wollte, dass ich ihm seine Einreisebestätigung schreibe, aber da hab ich mich absichtlich dumm gestellt. Dort musste man Fragen nach Krankheiten und Gepäck beantworten und das war mir ein bisschen zu unsicher.
Wenn man über etwas nämlich nicht lachen sollte, dann über die amerikanischen Sicherheitsvorkehrungen bei der Immigration. Echt. Nicht. Ich war nah dran, hab es dann aber gelassen. Ich meine…ihr kennt mich…was hätte ich denn bei:
‚…sind die körperlich oder geistig behindert?’ oder ‚…nehmen sie Drogen oder handeln sie mit Drogen?’ oder: (mein Liebling) ‚…waren sie aktiv an den in Deutschland begangenen Kriegsverbrechen zwischen den Jahren 39 und 45 beteiligt?’
Nein, so was darf man gar nicht mit Humor sehen…sonst kann man sich schneller als einen lieb ist in einem Extrazimmer am Flughafen wieder finden. Und das war definitiv eines der Erlebnisse, auf die ich gut verzichten konnte.
Gut. Wie einige wissen, war ich in meinem Leben zweimal in Dubai und habe dort auch insgesamt vier Stempel in meinem Pass bekommen. Auf Arabisch. Ja. Ich hatte ein wenig Angst, als mich der Immigration-Officer fragte:
‚So, you’ve been to the United Emirates?’
,Yes, Sir.’
,Hmmm…how’s the weather there?’ (an diesem Punkt hätte ich ihn verprügeln können.)
,Oh, pretty good. Very hot.’
,Okay, you can pass. Have a nice stay.’
Ich weiß. Als gute Bürgerin sollte man keinen Grund haben, vor diesem ganzen Einreiseszenario nervös zu sein. Macht nichts. Ich wars trotzdem.
Ein großes Lob an dieser Stelle an die AUA und das Personal des JFK. Die laden das Gepäck so genial schnell aus! Ich mein, letztes Jahr in Rom musste ich ca. 1 ½ Stunden warten und hier…woooom…echt super.
Und dann…dann geschah endlich das, was ich schon immer machen wollte: Ich dufte Taxi fahren. Okay. Nicht ich. Mein Taxifahrer ist gefahren, aber es war ein Anfang.
Nach der 45 minütigen Fahrt war ich endlich in meinem Hotel angekommen, wo dann das erste Problem auftauchte: Ich war nicht erwachsen, nicht 21 und durfte deswegen nicht alleine einchecken, geschweigedenn in dem Hotel wohnen.
,You know, we’ve got a large minibar, and if anythings happens to you, the hotel is responsible.’
Hier stand ich also. 6000 Kilometer weg von zu Hause, alleine und ziemlich verunsichert. Wollten die mich verarschen? Das konnte doch unmöglich stimmen. Okay, dass ich keinen Alk trinken darf, weiß ich selbst, aber das ich nicht alleine in einem Hotel wohnen kann?
Und hier das nächste Lob: Die Amis sind einfach spitze. Der Concierge hat anscheinend noch mal telefoniert, meinen Pass und meine Kreditkarte kopiert und mich schwören lassen, dass ich die Finger von der Bar lasse. Mein Gott, war ich erleichtert.
Einer von den Doorboys hat mir dann mit dem Gepäck geholfen. Ich hoffe, ich kann euch ein Foto zeigen, weil er einfach unglaublich nett war. Außerdem konnte er fließend Deutsch, weil seine Mutter mal in Wien für die UN gearbeitet hat…was für eine Wohltat nach so einer langen Reise.
Das komische ist nur…unten an der Rezeption haben sie mir gesagt, dass sie die MiniBar ausräumen würden (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser), aber komischerweise ist die Bar noch da. Und zwar voll. Voller als voll.
Vielleicht tun sie das ja nur, um mich zu testen. Aber keine Sorge…ich kann wiederstehen…wenn es sein muss, auch dem berühmten und abgöttisch teuren „Grey Goose Vodka“.
Auch wenn ich schon ziemlich erledigt war, wollte ich nicht einfach ins Bett gehen, sondern endlich was von der Stadt sehen. Also schnappte ich mir einen Straßenplan und schaffte es noch zur Autogrammstunde mit Jozy Altidore in der ESPNZONE am Broadway [Foto] (die größte Sportbar die ich je gesehen habe) und zu einem kleinen Shoppingtrip in einem Restaurant und in einem Drugstore…ohh….ich liebe dieses Wort ^^
Okay. Das war also Tag eins in der Stadt, die niemals schläft.
Die Fahrt zum Flughafen verging viel zu schnell und schon fand ich mich zwischen all den anderen Reisenden am Gate A02 wieder. Und zum ersten Mal sah ich eine religiöse Gruppe, die ich bisher nur von Fotos kannte: Strenggläubige Juden, mit langen schwarzen Mänteln, weißen Hemden, großen schwarzen Hüten und diesen zwei Locken, die links und rechts vor den Ohren hängen. Ich hoffe, ich hab sie nicht zu sehr angestarrt, aber das war schon mal die erste Kuriosität, obwohl ich noch gar nicht gelandet war.
Im Flugzeug hatte ich leider nicht so viel Glück. Neben mir saß ein rund 65-jähriger Albaner, der kein Wort Englisch oder Deutsch sprach und dementsprechend schwierig war auch die Verständigung auf dem 9-stündigen Flug. Ich denke, dass er wollte, dass ich ihm seine Einreisebestätigung schreibe, aber da hab ich mich absichtlich dumm gestellt. Dort musste man Fragen nach Krankheiten und Gepäck beantworten und das war mir ein bisschen zu unsicher.
Wenn man über etwas nämlich nicht lachen sollte, dann über die amerikanischen Sicherheitsvorkehrungen bei der Immigration. Echt. Nicht. Ich war nah dran, hab es dann aber gelassen. Ich meine…ihr kennt mich…was hätte ich denn bei:
‚…sind die körperlich oder geistig behindert?’ oder ‚…nehmen sie Drogen oder handeln sie mit Drogen?’ oder: (mein Liebling) ‚…waren sie aktiv an den in Deutschland begangenen Kriegsverbrechen zwischen den Jahren 39 und 45 beteiligt?’
Nein, so was darf man gar nicht mit Humor sehen…sonst kann man sich schneller als einen lieb ist in einem Extrazimmer am Flughafen wieder finden. Und das war definitiv eines der Erlebnisse, auf die ich gut verzichten konnte.
Gut. Wie einige wissen, war ich in meinem Leben zweimal in Dubai und habe dort auch insgesamt vier Stempel in meinem Pass bekommen. Auf Arabisch. Ja. Ich hatte ein wenig Angst, als mich der Immigration-Officer fragte:
‚So, you’ve been to the United Emirates?’
,Yes, Sir.’
,Hmmm…how’s the weather there?’ (an diesem Punkt hätte ich ihn verprügeln können.)
,Oh, pretty good. Very hot.’
,Okay, you can pass. Have a nice stay.’
Ich weiß. Als gute Bürgerin sollte man keinen Grund haben, vor diesem ganzen Einreiseszenario nervös zu sein. Macht nichts. Ich wars trotzdem.
Ein großes Lob an dieser Stelle an die AUA und das Personal des JFK. Die laden das Gepäck so genial schnell aus! Ich mein, letztes Jahr in Rom musste ich ca. 1 ½ Stunden warten und hier…woooom…echt super.
Und dann…dann geschah endlich das, was ich schon immer machen wollte: Ich dufte Taxi fahren. Okay. Nicht ich. Mein Taxifahrer ist gefahren, aber es war ein Anfang.
Nach der 45 minütigen Fahrt war ich endlich in meinem Hotel angekommen, wo dann das erste Problem auftauchte: Ich war nicht erwachsen, nicht 21 und durfte deswegen nicht alleine einchecken, geschweigedenn in dem Hotel wohnen.
,You know, we’ve got a large minibar, and if anythings happens to you, the hotel is responsible.’
Hier stand ich also. 6000 Kilometer weg von zu Hause, alleine und ziemlich verunsichert. Wollten die mich verarschen? Das konnte doch unmöglich stimmen. Okay, dass ich keinen Alk trinken darf, weiß ich selbst, aber das ich nicht alleine in einem Hotel wohnen kann?
Und hier das nächste Lob: Die Amis sind einfach spitze. Der Concierge hat anscheinend noch mal telefoniert, meinen Pass und meine Kreditkarte kopiert und mich schwören lassen, dass ich die Finger von der Bar lasse. Mein Gott, war ich erleichtert.
Einer von den Doorboys hat mir dann mit dem Gepäck geholfen. Ich hoffe, ich kann euch ein Foto zeigen, weil er einfach unglaublich nett war. Außerdem konnte er fließend Deutsch, weil seine Mutter mal in Wien für die UN gearbeitet hat…was für eine Wohltat nach so einer langen Reise.
Das komische ist nur…unten an der Rezeption haben sie mir gesagt, dass sie die MiniBar ausräumen würden (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser), aber komischerweise ist die Bar noch da. Und zwar voll. Voller als voll.
Vielleicht tun sie das ja nur, um mich zu testen. Aber keine Sorge…ich kann wiederstehen…wenn es sein muss, auch dem berühmten und abgöttisch teuren „Grey Goose Vodka“.
Auch wenn ich schon ziemlich erledigt war, wollte ich nicht einfach ins Bett gehen, sondern endlich was von der Stadt sehen. Also schnappte ich mir einen Straßenplan und schaffte es noch zur Autogrammstunde mit Jozy Altidore in der ESPNZONE am Broadway [Foto] (die größte Sportbar die ich je gesehen habe) und zu einem kleinen Shoppingtrip in einem Restaurant und in einem Drugstore…ohh….ich liebe dieses Wort ^^
Okay. Das war also Tag eins in der Stadt, die niemals schläft.
Donnerstag, 20. März 2008
Vorbereitungen
Was sollte man immer machen, wenn man vereist in ein Land, in dem man noch nie war? Genau. Man sollte sich informieren. Gut informieren. Mittlerweile nenne ich drei Reiseführer und zwei riesige Straßenkarten mein Eigen, die ich mitten auf den Straßen sicher nicht einfach so auspacken kann, ohne dabei von den nach- oder/und entgegenkommenden Passanten umgerannt zu werden.Das bringt mich zur ersten Regel, die ich aus Büchern gelernt habe:
Wenn du dich nicht auskennst, gehe immer INNEN auf dem Gehsteig.
In dem Fall kann man sich in irgendeinen Winkel verkriechen und dann nachsehen, wo zum Teufel man eigentlich ist, nur weil man mal wieder mit dem Rush-Hour-Strom mitgegangen ist.
Eine große Herausforderung wird auch das UBahnfahren werden...das Netz erstreckt sich über die ganze Insel und ist so komplex dass ich sicher erst ein paar Mal Probe fahren muss.
Dafür ist schon mal gesorgt, weil ich ein kleines Büchlein mein Eigen nenne, in dem der ganze UBahnplan niedergeschrieben ist. Im Zweifelsfall könnte es mich also retten.
Außerdem bin ich literarisch voll und ganz ausgelastet:
Wenn du dich nicht auskennst, gehe immer INNEN auf dem Gehsteig.
In dem Fall kann man sich in irgendeinen Winkel verkriechen und dann nachsehen, wo zum Teufel man eigentlich ist, nur weil man mal wieder mit dem Rush-Hour-Strom mitgegangen ist.
Eine große Herausforderung wird auch das UBahnfahren werden...das Netz erstreckt sich über die ganze Insel und ist so komplex dass ich sicher erst ein paar Mal Probe fahren muss.
Dafür ist schon mal gesorgt, weil ich ein kleines Büchlein mein Eigen nenne, in dem der ganze UBahnplan niedergeschrieben ist. Im Zweifelsfall könnte es mich also retten.
Außerdem bin ich literarisch voll und ganz ausgelastet:
- New York, Lonely Planet
- Frommer's New York, Arthur Frommer
- Ein Jahr in New York, Nadine Sieger
- New York, Moleskine
- USA, vis-á-vis
Kann ja nichts schief gehen, oder?
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